Gemeinschaftszentrum Jungbusch

Das Gemeinschaftszentrum Jungbusch -
gemeinsam für einen lebenswerten Stadtteil

Jungbuschstraße 19

Das Gemeinschaftszentrum Jungbusch - durch die Stadt Mannheim im Jahre 1986 als Stützpunkt im Stadtteil errichtet - leistet seit 25 Jahren Gemeinwesenarbeit. Um die generationen- und nationalitätenübergreifende Stadtteilarbeit dauerhaft zu leisten, gründeten Arbeiterwohlfahrt, Caritasverband, Diakonie und der Paritätische sowie Bewohnerverein und Jugendinitiative Jungbusch dazu einen Trägerverein mit Sitz in der Jungbuschstraße 19.

Eröffnet wurde das Gemeinschaftszentrum Jungbusch im Jahre 1986.  Übergeordnetes Ziel unserer Arbeit ist es, das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen und ethnischen Gruppen sowie die Beheimatung im Wohnviertel zu verbessern. Neben Beratungsarbeit, Kultur- und Freizeitveranstaltungen werden Integrationshilfen für Menschen mit Migrationshintergrund angeboten, insbesondere für Jugendliche und junge Erwachsene.

Michael Scheuermann

Michael Scheuermann Foto: Petra Arnold

Das Gemeinschaftszentrum Jungbusch versteht sich als Motor für die weitere Aufwertung des Stadtteils und als Drehscheibe für die Interessen der Bewohnerschaft.
Leiter des Zentrums ist seit 1992 Michael Scheuermann.

Im Jahre 2011 feierte die Einrichtung ihr 25-jähriges Jubiläum.

Das Gemeinschaftszentrum Jungbusch ist auch Herausgeber der Stadtteilzeitung Buschtrommel, die viermal im Jahr erscheint. Die Redaktion setzt sich vorwiegend aus engagierten Bewohnern zusammen.

Logo Gemeinschaftszentrum Jungbusch

Im lebendigen und vielfältigen Jungbusch sind Begegnungen und Feste wichtige Ereignisse. So organisiert das Jungbuschzentrum in Zusammenarbeit mit vielen Stadtteilorganisationen am 23.06.2016 zwischen 18 und 23 Uhr das Musikfest “Busch spielt” mit einem anschließenden kostenlosen Abendessen nach Sonnenuntergang auf der Beilstraße.

Gemeinsam mit anderen Partnern initiierte der Trägerverein bereits in den 90er Jahren die Stadtteilkulturarbeit. Höhepunkt des kulturellen Lebens ist das Kunst- und Kulturfest “Nachtwandel im Jungbusch” Ende Oktober.

Gemeinsam mit weiteren Stadtteilorganisationen regt das Gemeinschaftszentrum Jungbusch bürgerschaftliches Engagement und Zusammenarbeit an.
Die im Quartier entstandenen Netzwerke zwischen Vereinen, Kirchen, Moscheen, Schulen, KiTas, Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie weiteren Stadtteilorganisationen fördern das Bewusstsein gemeinsamer Herausforderungen und schaffen Voraussetzungen für die gemeinschaftliche Lösung von Problemstellungen.
Beispiele für das bürgerschaftliche Engagement sind Patenschaften auf dem Freizeitgelände Werftstraße,  bewohnerschaftliches Engagement durch das Nachbarschaftsteam “Mahalle” auf dem Spielplatz Beil-/Böckstraße sowie die Initiative “Rettet die Teufelsbrücke”.

Ein Koordinierungskreis Jungbusch wurde Ende der 80er Jahre als ständiges Planungsforum geschaffen, das bis heute als Forum für ein Zusammenwirken der Bewohnerschaft mit Verwaltung, Politik und örtlichen Interessensträgern fungiert. Diese Stadtteilkonferenz tagt öffentlich in der Jungbuschhalle plus X.

“Wohin geht der Jungbusch?” – unter diesem Namen haben sich Bewohner und Stadtteilakteure zusammengefunden, um über aktuelle Problemlagen und Herausforderungen im Stadtteil nachzudenken. Im Rahmen einer öffentlichen Versammlung im Jahre 2011 diskutierten Bewohner mit dem Ersten Bürgermeister Christian Specht und Fachbereichsleitern der Stadtverwaltung. Die Initiative erarbeitete inzwischen Vorschläge zur Verbesserung des Wohnsituation, des Zusammenlebens und der Integration.

Hier können Sie die Erfordernisse und Lösungsvorschläge lesen.

Hier können Sie die Analyse zur aktuellen Situation im Jungbusch vom 07.12.2011 lesen.

Nach Bedarf treffen sich zusätzlich die Akteure der Jugendarbeit zur Kinder- und Jugendkonferenz und zum Praxisteam, zu dem die Beauftragte für Kinderinteressen einlädt.

Bewohner, die mithelfen wollen, dass das Zusammenleben im Jungbusch klappt, für einen lebenswerten Jungbusch eintreten wollen und auch bereit sind, für Ihre Straße etwas zu tun kommen am besten in die Runden Tische. In diesen Kreisen wollen wir themenbezogen Informationen austauschen, Wege der Zusammenarbeit mit städtischen Dienststellen und Stadtteilorganisationen suchen und Aktionen organisieren.
Die Treffen finden nach Bedarf statt. Zudem werden Rundgänge durchs Quartier veranstaltet, um Probleme vor Ort in den Blick zu nehmen.

Gemeinsam mit der Stadt Mannheim wurden Planungsprozesse initiiert, bei dem Bewohner des Stadtteils bei der Neugestaltung ihres Wohnumfeldes mit ihren Ideen beteiligt wurden, beispielsweise beim Neubau der Jungbuschhalle plus X oder bei der Neugestaltung des Freizeitgeländes Werftstraße. Die nutzerorientierten Planungen verfolgten das Ziel, Aufenthalts- und Begegnungsorte zu schaffen, die für alle Bewohnerinnen und Bewohner attraktiv sind und das Wir-Gefühl im Stadtteil stärken. Die Interessen und Bedarfe der Familien liegen dem Gemeinschaftszentrum Jungbusch besonders am Herzen.

Um neue Entwicklungsziele unter der Leitidee “Wohnen, Arbeiten und Leben am Fluss” für den Stadtteil zu formulieren und die Beheimatung im Wohngebiet weiter zu fördern gründete das Gemeinschaftszentrum Jungbusch im Jahre 1996 die Zukunftswerkstatt Jungbusch. Vieler dieser Ideen, darunter Grün- und Freiflächen am Verbindungskanal, die Turnhalle plus X und Maßnahmen zur weiteren Verkehrsberuhigung sowie zur Modernisierung des Wohnraums wurden von der Stadt Mannheim im Kontext des Stadtjubiläums 2007 aufgegriffen oder wurden im Entwicklungskonzept Innenstadt (EKI) weiterverfolgt.

Um die Bewohner an der weiteren Aufwertung ihres Quartiers umfassend zu beteiligen und das Ineinandergreifen geeigneter Maßnahmen zu unterstützen, wurde im Februar 2002 das Quartiermanagement Jungbusch eingerichtet und von der Stadt Mannheim dem Trägerverein Gemeinschaftszentrum Jungbusch e.V. übertragen. Näheres dazu lesen Sie im Punkt Quartiermanagement, wo auch das Integrierte Handlungskonzept zu lesen ist.

Das im Jungbusch praktizierte Vorgehen einer sozialen Quartiersentwicklung mit breit angelegter Bewohnerbeteiligung fand inzwischen mehrfache bundesweite Anerkennung, u.a. im DIFA award 2002 und zuletzt im Landeswettbewerb “Zukunftsfähige Stadterneuerung in Baden-Württemberg.

Foto: Roland Halbe

Foto: Roland Halbe

Zum 01.09.2009 wurde dem Trägerverein Gemeinschaftszentrum Jungbusch e.V. die Betriebsträgerschaft über die bürgerschaftlichen Räume in der Jungbuschhalle plus X übertragen. Mit der Inbetriebnahme dieser modernen und großzügig ausgestatteten Sport- und Versammlungsstätte an der Werftstraße, zwischen Popakademie und Jungbuschgrundschule gelegen, geht an lang gehegter Wunsch der Bewohnerschaft in Erfüllung. Dort verfügt nicht nur der Sport über einen ausgezeichneten Stützpunkt, vielmehr stehen die der Turnhalle angegliederten Gemeinschaftsräume ab sofort auch der Kultur, Bildung und Geselligkeit sowie familiären Feiern zur Verfügung. Das Gemeinschaftszentrum Jungbusch hat dafür ein integratives Nutzungskonzept entwickelt. Zum einen wird der Vereinssport schrittweise aufgebaut, wozu der Sportverein DJK Mannheim-Jungbusch gegründet wurde. Die Entwicklung verläuft rasant. So konnte bereits eine multiethnische Jugend-Fußball- und Tischtennismannschaft ins Leben gerufen werden, die im Ligabetrieb stehen. Volleyball, Basketball, Ballett, Frauengymnastik und Freizeitsport befinden sich im Aufbau. Durch die modellhafte Initiative “Integration durch Sport” profitieren insbesondere Kinder, Jugendlichen und Frauen von zusätzlichen sport- und bewegungsbezogenen Begegnungsmöglichkeiten. Beim jährlichen Sponsorenlauf “Runtegrate – Laufen für den Jungbusch” und dem anschließenden Sportfest, das in diesem Jahr am 05.06.2016 stattfinden wird, präsentierten sich alle Sportgruppen.

Foto: Roland Halbe

Foto: Roland Halbe

Gute Nachbarschaft ist ein weiteres zentrales Stichwort in der neuen Jungbuschhalle, die ihren Beitrag dazu leisten soll, dass das Zusammenwachsen der unterschiedlichen Bewohnergruppen noch besser gelingt. Kulturveranstaltungen, Kinder-Kino, Familiensonntage, Midnight-Sport u.a.m. werden neue Akzente im lebendigen Jungbusch setzen. Hohe Akzeptanz bei der Jugendlichen im Stadtteil gefunden hat auch der neue öffentliche Bolzplatz auf der Dach, der zusammmen mit dem architektonisch einzigartigen Ballfangnetz der neuen Sport- und Begegnungsstätte eine weithin sichtbare Krone aufsetzt und mit dem ganzen Gebäude einen markanten städtebaulichen Impuls setzt. Das Quartiermanagement Jungbusch hat vorgeschlagen, das Dach der Jungbuschhalle neu zu gestalten, um damit eine noch bessere Aufenthaltsqualität bieten zu können.

Die Jungbuschhalle plus X verfügt zum einen über ein Standard-Spielfeld. Die angegliederten Gemeinschaftsräume bestehen aus einem Versammlungsraum mit zuschaltbaren Gymnastik- und Vielzweckraum, einem Foyer, der gut ausgestatteten Catering-Küche, einer mobiler Bühne, Stellwänden und Veranstaltungstechnik. Dort können Veranstaltungen von ca. 50 bis max. 400 Personen stattfinden.
Belegungswünsche für das Turnhallenspielfeld nimmt Michael Scheuermann und für die Gemeinschaftsräume Iwona Mirocha unter Tel. 0621 14948, imirocha(at)jungbuschzentrum.de gerne entgegen. Nähere Infos zur Anmietung bekommen Sie hier!

Kontakt und weitere Infos:
Trägerverein Gemeinschaftszentrum Jungbusch e.V.
Leitung und Geschäftsführung: Michael Scheuermann
Jungbuschstraße 19
D- 68159 Mannheim
Telefon 0621/14948
Telefax 0621/104074

info(at)jungbuschzentrum.de

Mitglieder des Vorstandes:
Berthold Droste, Vorstandssprecher
Norbert Herrmann, Angelika Weinkötz

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